Religion (ev/kath) stellt sich vor

aktuell: Das Reli-Brett während der Fußball-EM 2021

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Womit wir uns im Religionsunterricht beschäftigen

 

Im Religionsunterricht setzen wir uns mit folgenden großen Fragen auseinander:

  • Woher kommen wir? Hat unser Anfang etwas mit Gott zu tun? Gibt es Gott überhaupt?

  • Wer bin ich? Was ist Sinn meines bzw. unseres Daseins?

  • Wie gelingt unser Leben – auch in Krisenzeiten? Welchen Beitrag dazu können Glaube, christliche Werte, Worte der Bibel und kirchliche Traditionen leisten? Geben sie uns Orientierung?

  • Was glauben und leben Anhänger anderer, verbreiteter Religionen und Weltanschauungen?

  • Was können wir für mehr Solidarität untereinander, für mehr Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung tun?

  • Wohin gehen wir? Gibt es ein Leben nach dem Tod, das in Gott seine Vollendung findet?

 

Dabei bringen wir Zeugnisse (in Worten, Skulpturen, Bildern, Ton etc.) aus einem Zeitraum von gut 3000 Jahren ins Gespräch mit unseren eigenen Beobachtungen, Erfahrungen, Gedanken, Empfindungen und unserem Tun.

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Wie in anderen Fächern, so gliedern sich auch bei uns die Lernziele in solche kognitiver, emotionaler und sozialer Art.

Kognitiv

Auch, wenn der Glaube heute vielerorts abnimmt, so ist unsere Kultur und Geschichte doch immer noch geprägt von 2000 Jahren Christentum.

Viele Themen in Malerei, Literatur, Musik, Geschichte und Politik sind nicht verständlich ohne zumindest eine grobe Kenntnis christlicher Inhalte. Diese sind daher Thema vor allem in den unteren Klassen.

Darüber hinaus geht es um die christliche Deutung von Welt und dem Sinn menschlichen Daseins – auch in der Auseinandersetzung mit anderen religiösen Positionen.

Religionsunterricht will also zunächst, auf unterschiedlichen Ebenen, religiöses Wissen vermitteln. Dieses Wissen kann auch abgefragt und benotet werden – und hier sind wir ein Schulfach wie jedes andere auch.

 

Emotional

Christlicher Glaube ist aber mehr als reines Faktenwissen: Er hat darüber hinaus auch immer zu tun mit einer Grundhaltung des Vertrauens, mit einem Gefühl des Gehalten-Seins – in schönen wie in schweren Zeiten.

Die Bedeutung aufzuzeigen, die ein solcher Glaube für das persönliche Leben und Lebensgefühl haben könnte – auch dies ist ein Anliegen unseres Fachs.

 

Sozial

Christentum ist nur glaubhaft, wenn auch christliche Nächstenliebe gelebt wird – dies ist in allen Stufen ein wiederkehrendes Thema. Um dies auch ein Stück weit praktisch einzuüben, gab und gibt es an unserer Schule immer wieder unterschiedliche Spenden-Aktionen.

 

Die gesamte Klassenstufe 9 absolviert zudem ein einwöchiges Sozialpraktikum. Ziel ist es, Empathie zu fördern, indem die Schülerinnen und Schüler Einrichtungen kennenlernen, die sich für andere Menschen einsetzen und Verantwortung für ein solidarisches gesellschaftliches Miteinander übernehmen. Dieses Praktikum wird im Religions- und Ethikunterricht vor- und nachbereitet.

Hier finden Sie den Bildungsplan für das Fach evangelische und katholische Religion.