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Europawoche am Eichendorff-Gymnasium

  • Frau Bertram
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Vor 76 Jahren unterzeichnete der französische Außenminister Robert Schuman jenes historische Dokument, das den Weg für ein vereintes Europa ebnete – die Schuman-Erklärung. Ein guter Anlass, innezuhalten und zu fragen: Was bedeutet die Europäische Union eigentlich für unseren Alltag?


Für über 100 Schülerinnen und Schüler des Eichendorff-Gymnasium ist diese Frage längst nicht mehr abstrakt. Im vergangenen Schuljahr konnten sie im Rahmen von Erasmus-Reisen unmittelbar erleben, welche Chancen und Begegnungen Europa eröffnet. Doch damit nicht genug: Seit dem vergangenen Jahr darf sich unsere Schule offiziell Europaschule nennen – ein Titel, der uns motiviert, Europa noch stärker in unserem Schulalltag sichtbar und erlebbar zu machen.


Wie bereits im vergangenen Schuljahr wurde auch in diesem Jahr anlässlich des Europatages, der jedes Jahr am 9. Mai gefeiert wird, am Eichendorff-Gymnasium wieder eine Europawoche veranstaltet. Den Auftakt der Europawoche bildete eine Veranstaltung für alle zehnten Klassen in der Aula. Herr Lauter von Europe Direct Karlsruhe hatte einen interaktiven Vortrag vorbereitet, bei dem die Schülerinnen und Schüler zwischen kurzen Impulsen ihr Wissen über die EU in einem Quiz unter Beweis stellen konnten. Was hat mein Marmeladenbrot mit der EU zu tun? Welche Möglichkeiten bietet die EU jungen Menschen? Und warum gibt es die Europäische Union überhaupt? Mit viel Ehrgeiz im Kampf um die besten Platzierungen zeigten die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen eindrucksvoll, dass Europa am Eichendorff-Gymnasium längst angekommen ist.


Europa wurde in dieser Woche jedoch nicht nur diskutiert, sondern auch erlebt und geschmeckt. Unsere schuleigene Mensa, der Coffeeshop, bot anlässlich der Europawoche verschiedene Gerichte aus unterschiedlichen Mitgliedstaaten an. Die besondere Speisekarte sorgte bereits im Vorfeld für große Vorfreude bei Schülerinnen und Schülern ebenso wie bei den Lehrkräften. Um die Auswahl unbekannter oder außergewöhnlicher Gerichte zu erleichtern, hatte Frau Zorn eine Informationswand vorbereitet. Dort konnte man sich anhand von Fotos und kurzen Erläuterungen über exotische oder weniger bekannte Zutaten informieren – ein Angebot, das auf großes Interesse stieß. Darüber hinaus hatten Klassen während der Europawoche die Möglichkeit, den Europa-Raum zu besuchen. Hier erwarteten die verschiedenen Klassenstufen altersgerechte digitale Rätsel, Spiele, Puzzle und zahlreiche Informationen rund um Europa und die Europäische Union.


Die Europawoche hat mal wieder gezeigt, dass Europa weit mehr ist als Politik in Brüssel: Europa begegnet uns im Alltag, in Freundschaften, auf Reisen, beim gemeinsamen Lernen und manchmal sogar auf dem Mittagsteller.

 

 
 
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