• Frau Müller

Plätzchen- und Kuchenbackaktion  der Reliklasse 6b/d zugunsten der Deutschen Leprahilfe


Im Reliunterricht der 6b/d wurde seit Schuljahresbeginn das Thema Zeit und Umwelt Jesu behandelt. Dabei ging es auch um die Situation der Kranken, speziell das schwere Schicksal der "Aussätzigen" damals. Wir haben gelernt, dass Jesus ihnen geholfen hat - und dass Christen in der Nachfolge Jesu auch heute gehalten sind, anderen zu helfen und sich für sie einzusetzen. Als ein Beispiel haben wir uns über die deutsche Ärztin und Ordensfrau Ruth Pfau informiert, die sich über 40 Jahre lang für leprakranken Menschen in Pakistan eingesetzt und schließlich das DAHW (Deutsche Aussätzigen-Hilfswerk) gegründet hat.

Wir haben gesehen, dass es Lepra auch heute noch gibt - und dass sie inzwischen heilbar ist - für nur 50€ pro Fall.

Die Überlegung stand im Raum, ob nicht auch wir als Reliklasse etwas tun wollen. Schnell kam die Idee auf: wir könnten doch einen Kuchenverkauf in der Schule organisieren und das Geld dann spenden.

Die vorsichtige Frage, ob dabei nicht alle Arbeit an den Müttern oder Vätern hängen bliebe, wiesen die Schülerinnen und Schüler entrüstet zurück: das können wir alleine!

Alles wurde also vorbereitet, die Aufgaben verteilt, Plakate gemalt, die auf die Aktion hinwiesen, Prospekte und Infomaterial bestellt, der Coffeeshop um organisatorische Hilfe angefragt - und dann wurde gebacken: Weihnachtsplätzchen, ganz wunderbar verziert und liebevoll verpackt - und leckere Kuchen. Es hat alles geklappt: in jeder Pause war ein Team im Einsatz- und am Ende des Vormittags war alles verkauft!

Das Ergebnis: 147,72€! Das ist genug, um drei an Lepra erkrankten Kindern eine Behandlung zu ermöglichen und sie wieder gesund zu machen!

Groß war der Stolz - und auch die Freude, die alle gespürt haben. Eine Freude und Erfüllung ganz eigener Art - und so sind eigentlich auch wir die Beschenkten....

#Unterstufe

44 Ansichten