• Herr Biedermann

Studienfahrt des Abiturjahrgangs nach Sète


Am frühen Morgen des 15. September brach eine 43-köpfige Reisegruppe des EGs zur Studienfahrt nach Südfrankreich auf: Ziel unserer Fahrt stellte Sète dar, das wegen seiner zahlreichen Kanäle auch als „Venedig des Languedoc“ bezeichnet wird.

Die Studienfahrt ins Languedoc-Roussillon versuchte den Reichtum dieser Region in den einzelnen Programmpunkten abzubilden:

Zum einen gab es Zeugnisse römischer Baukunst zu bestaunen, die sich besonders eindrücklich in Nîmes zeigen, wo die bestens erhaltene Arena auf dem Programm stand. Eine Verbindung von Weltkulturerbe und Spaß stellte die Kanutour auf dem Gardon dar: Wir paddelten unter dem Pont du Gard hindurch, der Teil eines etwa 2000 Jahre alten Aquädukts ist, das ehemals Nîmes mit Wasser versorgte.

Zum anderen bewegten wir uns in der atemberaubenden Landschaft des Languedoc: So bestiegen die Studienfahrtteilnehmer den Hausberg Montpelliers, den Pic St-Loup, - ein trotz der Anstrengung lohnendes Ziel.Daneben informierten wir uns auch überdie Salzgewinnung am Mittelmeer in den Salinen von Aigues-Mortes, der Stadt der toten Wasser. Im Rahmen einer Stadtführung besichtigten wir das historische Zentrum von Montpellier, die Hauptstadt des Département Hérault. Auch Kirchengeschichte war Bestandteil unserer Studienfahrt: So besuchten wir vor unserer Kajaktour die ehemalige Papststadt Avignon. Inhaltlich aufgewertet wurden einzelne Programmpunkte durch Referate von Schülerinnen und Schülern: Dank dieser Vorträge ist nun auch allen klar, was Jeans mit der Stadt Nîmes zu tun haben, welches Gefälle das Aquädukt hat und welche Legenden sich um den Pic St-Loup ranken...

Entspannen konnten die Studienfahrtteilnehmer beim Volleyball-, Tischtennis- oder Fußballspiel am Strand von Sète, direkt neben unserer Unterkunft gelegen. Wichtiger Bestandteil unserer Reise war selbstverständlich auch die französische Küche: In unserer Unterkunft wurden wir neben Couscous und Moules-Frites auch mit zahlreichen anderen Leckereien verwöhnt.

Etwas müde, aber reich an vielen neuen Eindrücken kehrten die Studienfahrer nach sechs Tagen nach Ettlingen zurück.

#Studienfahrt

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